Die beiden ostschweizerischen Vereine AeCOs und IGOL arbeiten eng zusammen.

Der Bund baut den Himmel um !

Unter diesem treffenden Titel erschien im letzten Herbst im St. Galler Tagblatt ein Artikel zum Kickoff für das Projekt AVISTRAT-CH. Die zunehmende Auslastung des europäischen Luftraumes führt im europäischen und insbesondere aufgrund der Topographie in der Schweiz zu Engpässen. In Zusammenarbeit mit BAZL und Skyguide erarbeitet SKGROUP unter dem Projektnamen „AVISTRAT-CH“ Vorschläge für die Aviatik-Strategie in den Bereichen Luftraum und Infrastruktur.

AVISTRAT-CH“ - Vierzehn zusätzliche Bedürfnisse für Luftraum- und Infrastruktur Strategie in der Ostschweiz

Nach Sichtung der angemeldeten Bedürfnisse der Projektgruppe, hat der Aero-Club Ostschweiz die spezifischen Bedürfnisse bei Verantwortlichen von Vereinen, Flugplatzhalter und anderen Luftraumnutzern in der Ostschweiz eingeholt und für die Berücksichtigung in der Strategie angemeldet. Insgesamt vierzehn Themen haben Eingang in die bevorstehende Diskussion gefunden. So z.B. wurde im Rahmen der vom Bundesrat diktierten Sommerzeit (entgegen dem Volkswillen) nie berücksichtigt, dass sich der Beginn der für die Segelflieger so wichtigen Thermik nicht verschieben lässt und so Schleppflüge über die Mittagszeit auf allen Flugplätzen in der Schweiz zuzulassen sind. – Nur Menschen und Tiere lassen sich manipulieren, die Ereignisse in der Natur nicht. Mit dieser Eingabe besteht die Erwartung, dass auf den Flugplätzen, wo immer noch ein Schleppverbot über die Mittagszeit besteht, diese aufgehoben werden kann.
Weitere Themen betreffen die Lufträume und Infrastrukturen der Flugplätze Amlikon, Sitterdorf, Altenrhein und Schmerlat/SH sowie das Gebiet der Hagelabwehr Ostschweiz. Eine Strategie der Luftraum-  und Infrastruktur ist für den wachsenden Luftverkehr notwendig, insbesondere im bereits jetzt stark belegten Luftraum in der Ostschweiz.

Mitte Juni 2018 wird ein weiterer Workshop für Stakeholder durchgeführt bei dem die einzelnen Punkte noch detailliert besprochen werden.

Herzlichen Dank an alle die bei dieser kurzfristig angesagten „Sammelaktion“ von Bedürfnissen mitgeholfen haben.

In den letzten Ausgaben der AeroRevue wurde verschiedentlich darüber berichtet. Speziell auch in Ausgabe 2-2018 Seiten 28 und 29.  Das Schema des bisherigen und weiteren Vorgehens finden Sie hier.

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